Die Speaker, Keynote-Speaker & Talks der 7. DeafIT Konferenz online

Institut für Digitale Teilhabe – Talk

Profilbild von Dr. Irmhild Rogalla weibliche Person
Profilbild Prof. Dr. Benjamin Tannert, männliche Person

Digitale Barrierefreiheit im Arbeitsleben durch partizipative Evaluation

„Digitale Barrierefreiheit im Arbeitsleben durch partizipative Evaluation“ ist ein Projekt des Instituts für Digitale Teilhabe (IDT) der Hochschule Bremen. Sein Ansatz ist: Software kann nur dann barrierefrei entwickelt werden, wenn von Beginn an alle über „User Tests“ beteiligt werden, die später mit der Software arbeiten sollen – vor allem Menschen mit Beeinträchtigungen.

Wir berichten über dieses gerade gestartete Vorhaben und laden zur Mitwirkung ein!

Barrierefreiheit

Dr. Irmhild Rogalla, ertaubt/gl, Deutsche Lautsprache
Prof. Dr. Benjamin Tannert, hörend, auch Deutsche Lautsprache

Mitglieder des Leitungsteams bei Institut für Digitale Teilhabe der Hochschule Bremen

MaibornWolff – Talk

Profilbild von André Fleischer männliche Person

Micro Frontends – Aber wie?

Microservices sind zu einem soliden Architekturansatz herangewachsen. Sie sind etabliert und erprobt. Es liegen genügend Erfahrungen über Nutzen, Grenzen, Vor- und Nachteile vor.
Wie lassen sich die Vorteile und Versprechen der Microservice Ansätze nutzen, wenn diese auf Frontends angewendet werden?
Bei allen grundlegenden Architekturentscheidungen sollte man sich vor dem Einsatz von Micro Frontends über die Rahmenbedingungen und Anforderungen im Klaren sein. Und die Auswirkungen betreffen nicht nur die Technologie, sondern auch die Teaminteraktion.

Micro Frontends

André Fleischer, hörend, deutsche Lautsprache
MaibornWolff GmbH, Executive IT Consultant, Hamburg (DEU)

EVE & VerbaVoice – Talk

Profilbild von Maximilian Krause männliche Person
Profilbild von Stephan Wiedemann männliche Person

Mensch mit Maschine: Das Potenzial von hybriden KI-Technologien für die Live-Untertitelung der Zukunft

Im Mittelpunkt des Vortrages stehen die gemeinsamen Visionen, beider Geschäftsführer Maximilian (EVE) und Stephan (VerbaVoice), und die Hybrid-Technologien für die Live-Untertitelung in der Zukunft und deren Perspektiven. Warum ist die Zukunft Hybrid? Warum hatte EVE die Idee zum „Korrektor-Feature“ für die Live-Untertitelung? Warum glaubt ein Unternehmen wie VerbaVoice an die Zusammenarbeit mit hybride Künstlicher Intelligenz? Was sind die Vorteile? Neben diese Antworten auf die offenen Fragen, gibt es auch eine Vorstellung des neuen Feature „Online-Korrektor“ des Transkription-Tools EVE und deren aktuellen Anwendungsszenarien.

Künstliche Intelligenz (KI)

Maximilian Krause, hörend, deutsche Lautsprache
Geschäftsführer bei PAGES Media & EVE, München (DEU)

Stephan Wiedemann, hörend, deutsche Lautsprache
Geschäftsführer von VerbaVoice, München (DEU)

 

Siemens – Talk

Profilbild von Stephan Wiedemann männliche Person
Profilbild von Stephan Wiedemann männliche Person

#Belonging Transforms – Digital Inclusion@Siemens

Wir, bei Siemens, wollen den Alltag verändern – für unsere Kund*innen, Mitarbeiter*innen und die Gesellschaft. Sich für diese Transformation zu engagieren bedeutet, sich für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion zu engagieren. Durch einen Geist der Zugehörigkeit stärken wir unsere Mitarbeiter*innen und finden ungenutzte Möglichkeiten für Wachstum eines jeden einzelnen von ihnen.
Wir sind eine leidenschaftliche Gruppe von IT-Mitarbeiter*innen – auf einer Reise, um diese Mission für die Siemens IT zu entfachen und wir möchten darüber sprechen, wie wir sie zum Leben erwecken.

Digitale Inklusion & Vielfalt

Ramona Litzenberg, hörend, englische Lautsprache
Global IT Service Owner bei Siemens AG. Erlangen (DEU)

Vaidehi Sidhaye, hörend, englische Lautsprache
IT Projekt Manager bei Siemens AG, Puna (IND)

Die Keynote-Speaker

Profilbild von Franziska Sgoff, weibliche Person
Profilbild von Nicole Weißkopf, weibliche Person

Barrierefreie Beiträge in den Sozialen Medien

Die Sozialen Netzwerke sind mittlerweile ein wichtiger Bestandteil für den digitalen Austausch, als Newsfeed, für berufliches Networken und vieles mehr verankert. In den Sozialen Medien gelten auch die Barrierefreiheit und Inklusion, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung gewährleisten zu können. Es muss zu einer Selbstverständlichkeit werden. Die Erstellung von barrierearmen Beiträgen in den Sozialen Medien wie auf LinkedIn, Facebook, Twitter haben nicht nur Vorteile für Menschen mit Einschränkungen, sondern auch für Menschen ohne Beeinträchtigungen. In diesem Vortrag werden wir aus der Sicht einer Blinden und Hörbehinderten zeigen, wie barrierearmes Posten in Sozialen Medien funktioniert.

Barrierefreiheit & Digitale Medien

Franziska Sgoff, hörend & blind, deutsche Lautsprache
Customer Success Manager bei Microsoft, München (DEU)

Nicole Weißkopf, schwerhörig, deutsche Lautsprache
Freelancer & Senior Community Manager bei Ray Sono, München (DEU)

Die Speaker

Profilbild Franziska Hauck, weibliche Person

Inklusionsangelegenheit – Barrierefreiheit für Entwickler*innen

Für Entwickler*innen, die mit Behinderungen und chronischen Krankheiten leben, kann die Erfahrung am Arbeitsplatz eine Herausforderung sein. Was können Sie also tun, um die Inklusion für diese Menschen als Arbeitgeber zu verbessern? Vieles! Erfahren Sie in der Präsentation mehr über verschiedene Szenarien und mögliche Maßnahmen.

Barrierefreiheit am Arbeitsplatz, Behinderung, chronische Krankheit, Neurodiversität

Franziska Hauck, hörend, Englische Lautsprache
Personalführung, Coach & Mediatorin, Berlin (DEU)

Profilbild Matthew Johnston, männliche Person
Profilbild Scott Davis, männliche Person

Inclusion Around The Edge

Barrierefreiheit kann sich anfühlen wie „was andere Menschen verwenden“, bis Sie Ihr Smartphone auf Vibrationsmodus eingestellt haben oder Sie Ihrem Sprachassistenten eine Frage stellen – beides Funktionen für die Barrierefreiheit. Angebote wie geschlossene Untertitel können wie eine Funktion aussehen, die nur für Menschen mit einer Hörbehinderung geeignet ist, bis Sie feststellen, dass 80 % aller Facebook-Videos mit eingeschalteter geschlossener Untertitelung angesehen werden. Am wichtigsten ist jedoch: Barrierefreiheit mag so wirken, als diene sie nur denjenigen, die darauf angewiesen sind, bis Sie erkennen, dass Barrierefreiheit bereits um Sie herum existiert – im Telefon, das Sie bereits besitzen, in den Videos, die Sie bereits sehen, und in der Software, die Sie bereits verwenden.

In diesem ungezwungenen Gespräch werden Matthew Johnston und Scott Davis über „Inklusion um die Ecke“ sprechen – all die Möglichkeiten, die Sie bereits mit barrierefreien Funktionen verwenden, und all die winzigen Möglichkeiten, die sich um die Ecke in Ihr Leben schleichen können, ohne dass Sie jemals merken, dass sie Barrierefreiheitsfunktionen sind. Es wird auch behandelt, wie Sie, sobald Sie sich dieser Funktionen rund um Sie bewusst sind, Ihren Teil dazu beitragen können, Ihren Arbeitsplatz, Ihr Zuhause und Ihre Umgebung inklusiver zu gestalten.

Barrierefreiheit

Matthew Johnston, schwerhörig, Englische Lautsprache (UK)
Leitung für technische Lieferungen, Thoughtworks, London (GBR)

Scott Davis, hörend, Englische Lautsprache (US)
Webarchitekt & Entwicklungsbefürworter, Denver, Thoughtworks (USA)

Josua Muheim

Komplexe und barrierefreie JavaScript-Widgets (mit einfachem HTML)

ARIA-Kompabilität variiert stark zwischen den Screenreadern. Es ist jedoch möglich, die meisten UI-Muster zu erstellen, indem man sie in HTML-Formularsteuerungen aufteilt, sie mit JavaScript verbindet, sie gestaltet und ARIA fast vollständig vermeidet. Diese Muster sind mit jedem Browser und Hilfsgerät kompatibel und in Bezug auf Leistung und Wartung extrem günstig.

Diese einfache Idee wird einen bemerkenswerten Einfluss darauf haben, wie Sie in Zukunft interaktives HTML schreiben werden.

Barrierefreiheit, Frontend Development, Inklusion, UX

Josua Muheim, hörend, Deutsche Lautsprache
Accessibility Experte, Nothing AG, Bern (CHE)

Profilbild von Matthias Stommel, männliche Person

Bitcoin, Kryptowährungen, Digitales Zentralbankgeld: Die Zukunft der Finanztransaktionen

Kaum ein Trend wird so intensiv diskutiert wie Kryptowährungen. Einflussreiche Persönlichkeiten wie Elon Musk, Tesla-Chef, oder Twitter- und Square-Chef Jack Dorsey lenken große Aufmerksamkeit auf das Thema. Die Corona-Pandemie hat der Diskussion um digitale Zahlungsmittel und Wertanlagen weiter Auftrieb gegeben. Aber was genau sind eigentlich Kryptowährungen und wie funktionieren sie? Wie entwickelt sich der Bereich der Kryptowährungen und welche Rolle spielt Bitcoin? Matthias Stommel, Experte für Kryptowährungen, stellt die Technologie und die Einsatzmöglichkeiten von Kryptowährungen vor. Dabei geht er auch auf die zugrundeliegende Blockchain-Technologie ein.

Blockchain

Matthias Stommel, gehörlos, DGS
IT-Projektmanager bei CryptoTec Industrial GmbH, Köln (DEU)

Profilbild von Markus Kaiser, männliche Person

Change Management meets Design Thinking

Die meisten Veränderungsprojekte scheitern nicht an der IT oder der Technik, sondern an den Menschen, die künftig damit arbeiten sollen. Aus diesem Grund ist Change Management bei der digitalen Transformation nicht wegzudenken. Aber wie plant man effektive und ressourcensparende Change-Management-Maßnahmen? Hierzu kann man sich einiges vom Design Thinking abschauen.

Change Management

Markus Kaiser, hörend, Deutsche Lautsprache
Berater für Change Management, Kommunikation, Innovationsmanagement und Leadership, CGI Deutschland, München (DEU)

Profilbild Fabian Brechlin, männliche Person

Cloud Transformation Roadmap – Best Practices und Learnings

Transformation bedeutet Wandel. Die Cloud im Unternehmen bewirkt Veränderung bei eingesetzten Technologien, Prozessen und nicht zuletzt in der Arbeitsweise der Mitarbeitenden. Im Optimalfall bietet die Cloud einen individuellen „Werkzeugkasten“, der bei der richtigen Anwendung effizient im Geschäftsalltag und bei der Zielerreichung unterstützt. Die „Cloud Transformation Roadmap“ bietet Unternehmen einen Leitfaden, der sie dabei unterstützt, aus den zahlreichen verfügbaren Möglichkeiten die richtigen Werkzeuge für die spezifischen Bedürfnisse zusammenzustellen.

Cloud

Fabian Brechlin, hörend, Deutsche Lautsprache
Geschäftsführer, Rewion GmbH, Ditzingen (DEU)

Profilbild von Janek Fellien

CQRS 3.0 – Ein Konzept geht mit der Zeit

Im Laufe der Jahre und dem damit verbundenen Einsatz von CQRS in diversen Projekten, ergab sich die Erkenntnis, dass CQRS nicht das eine Pattern ist, sondern in unterschiedlichen Ausprägungen, je nach Anwendungsfall, erscheint.

CQRS 3.0 stellt hier die Form in einer Serverless Welt dar. Das bedeutet, das konsequente Trennen der Applikationsbelange in Lesen und Schreiben in einer Serverless Architektur. Es stellt das bisherige technische Modell auf den Kopf. Es ist einfacher, übersichtlicher, leichter umzusetzen und benötigt keinerlei Framework.

In dieser Session zeige ich, mit Hilfe der Microsoft Azure Serverless Komponenten, C# und vielleicht etwas JavaScript, wie CQRS 3.0 in der Cloud umgesetzt wird.

Cloud & Software-Architektur

Janek Fellien, hörend, Deutsche Lautsprache
medialesson GmbH, Cloud Software Architect & Consultant, Berlin (DEU)

Profilbild von Armine Nersesyan, weibliche Person

Vision & Strategy Statement Artworks – eine ganz neue Sicht auf Ihr Business

Nach wie vor bestehen viele Präsentationen aus textlastigen, eintönigen Folien, die viel Konzentration abverlangen und das Publikum schnell langweilen. So können die Inhalte uninteressant wirken, obwohl sie es in Wirklichkeit vielleicht gar nicht sind. Im schlimmsten Fall schrecken sie das Publikum ab. Komplexe Inhalte ansprechend und verständlich zu visualisieren, kann jedoch für Nichtdesigner sehr herausfordernd sein und erfordert viel Übung.

In diesem Vortrag möchte ich Ihnen ein paar Tipps aus meiner rund fünfjährigen Tätigkeit als Designerin in der IT-Beratung geben, wie Sie Ihre Inhalte einfach und effektiv visualisieren, sodass Ihr Publikum auf den ersten Blick versteht, um was es Ihnen geht.

Innovation, Visual Storytelling, Sketchnotes, IT & Business Consulting

Armine Nersesyan, hörend, Deutsche Lautsprache
Leitende Innovationsberaterin & Experience Designerin, Minnosphere GmbH, company of msg, München (DEU)

Profilbild von Claudia Schweinzer, weibliche Person

Avatar-Systeme als halbautomatische Übersetzungshilfe

Es gibt eine riesige Menge an Informationen (Websites, TV, Zeitungen, Radio, Medikamenten-Beipackzettel, Lautsprecher-Durchsagen etc.). Dieser Menge steht eine sehr kleine Zahl an Dolmetscher*innen und Übersetzer*innen gegenüber. Daher wurden Avatar-Systeme entwickelt, die die menschlichen Übersetzer*innen dabei unterstützen, Übersetzungen rascher zu erstellen. Wie jede Technologie wird auch ein Avatar-System nur durch die Verwendung besser. Im Vortrag wird auf die Vorteile der Avatar-Systeme als Übersetzungshilfe eingegangen und auch die Entwicklung der Technologie wird beschrieben.

Künstliche Intelligenz (KI)

Claudia Schweinzer, taub, DGS
Taube Übersetzerin & Quality Management bei Sign Time GmbH, Wien (AUT)

Profilbild von Marcus Stade & Patrick Mohr, männliche Personen

Realtime Marketing Attribution mit AI und Google Cloud

In dieser Session zeigen wir, wie mit Hilfe von Vertex AI (Google Cloud) eine Realtime Marketing Attribution aufgebaut werden kann.

Künstliche Intelligenz (KI)

Marcus Stade & Patrick Mohr, hörend, Deutsche Lautsprache
Analytik-Leitung, Mitgründer & Gesellschafter, Mitgründer, Mohrstade, München (DEU)

Profilbild Andreas Tai, männliche Person

Automatisierte Sprecher*innen-Identifizierung für Untertitel

Untertitel für audiovisuelle Medien werden häufig ohne Sprecher*innen-Identifizierung produziert. Dabei ist diese Information eine wichtige Voraussetzung für SDH (Subtitles for the Deaf and hard of hearing). Der Vortrag stellt sich der Frage, welche Wege KI-basierte Technologien bieten könnten, fehlende Sprecher*innen-Informationen zu liefern. Außerdem wird darauf eingegangen, wie die Annotation von Sprecher*innen-Metadaten für unterschiedliche Strategien der Sprecher*innen-Identifizierung genutzt werden könnte.

Künstliche Intelligenz (KI), Untertitel, Metadaten

Andreas Tai, Schwerhörig, Deutsche Lautsprache
IT Consultant für Barrierefreie Medientechnologien, Andreas Tai, München (DEU)

Profilbild Antal Karolyi, männliche Person

Effiziente Produktentwicklung mit No-Code / Low-Code Technologien

No-Code/Low-Code Technologien sind auf dem Vormarsch. Es lassen sich komplexe Softwareprojekte durch diese Ansätze effizient verwirklichen. Ein ausgesprochen interessanter Aspekt der Methodik ist, dass sie einen schnellen Einstieg in die Welt der Produktentwicklung für Junior Programmierer*innen bietet.

Software-Development, Programmierung, Web-Applikation

Antal Karolyi, hörend, Deutsche Lautsprache
Geschäftsführer und Mitgründer, SignCoders, Budapest (HUN)

Profilbild von Priyanka Patil weibliche Person

Zuerst das Produkt, dann der Code

Ich berichte über meine Reise als Software Engineer bei Zalando und beschreibe dabei die Praktiken der Software-Entwicklung neben dem Produktdesign. Warum wir als Software-Entwickler*innen den Code nicht überkonstruieren sollten, wie wir zwischen Produktanforderungen abwägen können, gefolgt von Anforderungen von Kund*innen gegenüber der Code-Wartung/Qualität und wie man den Erwartungen von Kund*innen richtig gegenübertritt und wie man abhängig von den Anforderungen richtig widerspricht.

Software-Development, Produktdesign, Teamwork

Priyanka Patil, gehörlos, englische Lautsprache
Zalando SE, Software Engineer, Berlin (DEU)

Erklärungen:
  • DGS – Deutsche Gebärdensprache

Stand 03. März  2022 – Änderungen der Speaker vorbehalten.